Weltjugendtag 2011 in Barcelona - ein Reisebericht
WJT - eine Mischung aus Survival-Camp, Flüchtlingslager und spiritueller Erleuchtung
Am 10.8. hieß es für Vamos! Es ging auf nach Madrid. Allerdings nicht auf direktem Weg, denn erstmal waren die Tage der Begegnung in Barcelona angesagt.
Über ein bisschen Urlaub am Meer freuten wir uns alle, auch wenn die Unterkünfte und das Essen jetzt nicht gerade Urlaubsgefühle aufkommen ließen. Aber Luxus-Urlaub hatte ja auch keiner erwartet. Wir stellten schnell fest, dass Barcelona sehr sehenswert ist. Und schon in den ersten Tagen haben wir sehr viel erlebt, bis es nach fünf Tage Abfahrt nach Madrid hieß.
In Madrid angekommen, war der Schock groß! Denn an die Stelle von den versprochenen Familien traten nun zwei Turnhallen für 1400 Kölner Pilger. Dass die ziemlich schnell überfüllt waren, kann man sich denken. Also beschlossen wir kurzer Hand unser Lager unter freiem Himmel aufzuschlagen, was sich als viel angenehmere Variante erwies.
Leider mussten wir schnell feststellen, dass die Spanier nicht so große Organisationstalente sind. Es herrschte teilweise Chaos. Allerdings hatte dies nicht nur negative Aspekte, denn so lernte man sich schnell kennen, half sich in der Gruppe untereinander und der Spaßfaktor stieg von Tag zu Tag. Wir merkten allerdings auch, als wir uns auf Madridter Sehenswürdigkeiten stürzten, dass hier überall Schlangestehen angesagt war. So viele Jugendliche mit Hüten aus den verschiedensten Ländern waren in der Stadt! Es stellte sich aber heraus, dass es zu viele für das Gelände, auf dem die Abschlussmesse stattfinden sollte, waren. Hier war nun wirklich Chaos pur unter nicht gerade optimalen Wetterbedingungen angesagt. Erst war es furchtbar heiß und dann stürmte es. Für das zusätzliche Wasser waren aber viele dankbar.
Es war eine sehr schöne Zeit, wir haben viele nette Jugendliche aus aller Welt kennen gelernt und haben erfolgreich einen Kurs in Krisenmanagement absolviert!
Sarah Forst, Jrgst. 13



