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Rückblick: Patronatsfest am 21. Oktober 2011

Die beiden Schulen feiern das Fest ihrer Namensgeberin, der Heiligen Ursula

 

 Am 21. Oktober 2011 feierte unsere Schulgemeinschaft der Ursulinenschule Hersel ihr Patronatsfest mit einer Eucharistiefeier in der St. Sebastianus- Kirche, Bornheim-Roisdorf. Die moderne Zeltkirche lud uns dazu ein, gemeinsam „in einem Boot“ die Stationen unserer beiden Schulpatroninnen Ursula und Angela zu betrachten und auf die heutige Situation zu übertragen. Dabei stand als Symbol die Sonnenblume im Mittelpunkt. Sie dreht sich im Wachstum der Sonne entgegen und erfreut gerade in den Herbsttagen viele Menschen. Wie können wir im täglichen Miteinander in der Schule zu Sonnenblumen werden? Wie bewältigen wir gemeinsam den Umbau unserer Schule? Was bedeutet es für uns, Licht für den anderen zu sein?

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 Ursulafest 2011.JPG

Klassensprecherinnen und Kurssprecherinnen bekamen als Zeichen für die einzelne Klasse/Stufe eine Sonnenblume überreicht, die sie stellvertretend hegen und pflegen sollen.

Ein besonderer Dank gilt unseren Ministrantinnen der Klassen 5 und 6 des Gymnasiums und der Realschule, den beiden Musikern, Lu Beckmann und Michael Schumacher und vor allem dem Küster der St. Sebastianus-Kirche, Herrn Volker Stein, der uns in allen Dingen sehr gut unterstützt hat.

 Wolfgang Pütz, Schulseelsorger

 Meditation nach der Kommunion  (in Bezug auf die Sonnenblumen-Metapher)

  •  Glücklich die Schule, die Gott wie eine Sonne in ihren Mittelpunkt stellt und sich immer wieder nach ihm ausrichtet.
  • Glücklich die Schule, die eben nicht auf die Schatten ihrer Schülerinnen schaut, sondern immer wieder Möglichkeiten sucht, sie wieder aufzurichten.
  • Glücklich die Schule, die den Schwachen genauso gerecht wird wie den Starken.
  • Glücklich die Schülerinnen, die den Mut nicht aufgeben, wenn der Kopf einmal nach unten hängt.
  • Glücklich die Schule, wo die Stärkeren den Schwächeren zur Seite stehen.
  • Glücklich die Schule, in der Lehrerinnen,  Lehrer und Schülerinnen einander im Blick halten und für einander Sorge tragen.
  • Glücklich die Schule, an der jeder und jede den Blick und die Sorge auf andere ausrichtet, an der die Einzelnen nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern stets bedenken, was sie für die Gemeinschaft tun können, und dass es über die Schulgemeinschaft hinaus große Not zu lindern gilt.
  • Glücklich die Schule, an der die Freude am Lernen größer ist als die Klage über die Anstrengungen beim Lernen.
  • Glücklich die Schule, an der wir uns auf die Ferien freuen, an der wir uns aber genauso freuen, dass wir uns nach den Ferien wiedersehen.

  Dr. Karl Kühling, Schulleiter des Gymnasiums

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