Rückblick: USH beim Papst...
Schülerinnen aus Hersel fahren mit dem Schulpfarrer nach Freiburg
„Wo Gott ist, da ist Zukunft“
Unter diesem Motto besuchte Papst Benedikt XVI. am 24. und 25. September Freiburg und drei Schülerinnen der E, eine ehemalige Schülerin und Pfarrer Pütz machten sich auf den Weg, um an der Großveranstaltung teilzunehmen.
In aller Frühe am Samstagmorgen ging es in Köln zusammen mit weiteren Gruppen aus dem Erzbistum los.
Erster Halt war Speyer. Trotz grenzenloser Müdigkeit feierten wir nach einem kurzen Vortrag des Dom-Küsters alle gemeinsam eine Messe im beeindruckenden Dom zu Speyer. Anschließend wurde im Feuerwehrhaus gefrühstückt, bevor es weiter ging nach Freiburg.
Nachdem wir angekommen waren und unsere Zimmer in der Jugendherberge bezogen hatten, machten wir uns auf zum ersten Treffen mit dem heiligen Vater.
Da der Bahnverkehr durch die vielen Besucher zusammengebrochen war, pilgerten wir nach kurzer Stärkung zum Messegelände, auf dem die Vigil stattfinden sollte.
Um 19:00 Uhr begann die sehr beeindruckende Wache mit der Ankunft des Papstes und seiner Fahrt durch die Menge mit dem Papamobil. Unsere Gruppe hatte das Glück direkt am Fahrweg zu stehen, sodass wir den heiligen Vater aus nächster Nähe sehen konnten. Nachdem die Sperrgitter entfernt wurden, kamen wir sogar noch näher an die Bühne und waren während der Vigil nur ca. 25 Meter vom Papst entfernt.
Während der Feier sprachen verschiedene Vertreter von katholischen Jugendverbänden und gegen Ende entzündete jeder in der Menge eine Kerze, frei nach dem Motto „Ihr seid das Licht der Welt“. Dies war für unsere Gruppe der wohl beeindruckendste Moment der Reise.
Anschließend hatten wir das Glück, in einem sehr süßen, kleinen italienischen Restaurant einen Tisch zu bekommen, wo wir den Abend gemütlich ausklingen lassen konnten.
Am nächsten Tag ging es in den frühen Morgenstunden wieder los, dieses Mal zum City-Flughafen, auf dessen Gelände die Heilige Messe gefeiert wurde.
Zusammen mit geschätzten 100.000 anderen Gläubigen pilgerten wir über die gesperrte Autobahn zum Flughafen und erreichten so unsere Plätze in der hinteren Hälfte des Feldes, genau vor einer Leinwand, die das Geschehen auf der weit entfernten, imposanten Bühne zeigte.
Begleitet von mehreren Chören und Orchestren feierten wir eine schön gestaltete, beeindruckende Messe. Und auch wenn die Vigil weitaus persönlicher war und uns Jugendlichen besser gefallen hat, herrschte während dieser Messe eine Stimmung, die nicht beschrieben werden kann!
Nach dem Segen machten wir uns wieder auf den Weg über die Autobahn zurück zur Jugendherberge und auf den Heimweg nach Köln.
Saskia Schulz



